Vom Suchen und Finden der Sponsoren

Was haben die Semperoper, das Karl-May-Muse-um und die Stadt Görlitz als Bewerberin um den Titel Kulturhauptstadt 2010 gemeinsam? Sie sind, wie viele andere Kulturinstitutionen, ständig auf der Suche nach potenten Geldgebern. Doch wie bringt man Sponsoren dazu, ihre Geldbeutel zu öffnen?


Mit dieser Aufgabe gingen drei Gruppen in der Berufspraktischen Übung (BPÜ) „PR und Marketing im Kulturbereich“ unter der Leitung von Ina von Holly ans Werk. Nach einer gründlichen Analyse galt es, Maß- nahmen zu entwickeln und dabei auch neue Wege zu beschreiten. Eine vierte Gruppe hatte die Aufgabe, sich mit dem Namen des Deutschen Hygiene-Museums  Dresden näher zu befassen: Sollte der Name geändert werden? Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Namenswechsels und wie könnte der neue Name lauten? Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse vor Vertretern der jeweiligen Kulturinstitution.


Alle Auftraggeber zeigten sich sichtlich beeindruckt von der systematischen Herangehensweise und den kreativen Lösungen, die die Studenten in ihren Konzepten erarbeitet hatten. „Die guten Ergebnisse zeigen, wie viel Arbeit und Begeisterung die Studierenden in ihre Aufgabe investierten“, resümiert Ina von Holly. „Ich lerne selbst immer wieder dazu!“ Für die Studierenden war diese Lehrveranstaltung auch eine Herausforderung. „Es war schon eine sehr komplexe Aufgabenstellung“, berichtet Katharina Rudolph, Mitglied des Görlitz-Teams. „Doch die Aussicht, es am Ende öffentlich zu präsentieren und dass die entwickelten Maßnahmen eine Chance haben, in der Praxis realisiert zu werden, waren Ansporn genug. Jede Gruppe kann auf ihr Ergebnis stolz sein.

Claudine Brand

 

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