Virtuelle Markenkommunikation Förderverein IfK
IfK- Newsletter: Wie seid ihr zum Lehrauftrag der BPÜ „Virtuelle Markenkommunikation – Förderverein IfK – Von der Strategie bis zur Umsetzung“ gekommen?
Nadine: Das war eher ein Zufall. Wir hatten uns bereits viel früher Gedanken zur Positionierung des Fördervereins gemacht. Der neue Internetauftritt sollte dabei ein entscheidender Kommunikationskanal sein, der den Förderverein und sein Leistungsspektrum nach außen gebührend darstellt.
Julia: Stimmt. Die derzeitige Onlinepräsenz beißt sich einfach mit dem umfassenden Tätigkeitsfeld des Fördervereins. Viele Studierende wissen gar nicht, was der Förderverein alles unterstützt. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Leistungen, sondern auch darum, einen Qualitätsstandard in der Kommunikationswissenschaft zu halten, der sich in der Praxis wieder findet.
IfK- Newsletter: Worum geht es in der BPÜ?
Julia: Im Kern geht es um die Erarbeitung einer strategischen Positionierung für den Förderverein, an die ein entsprechender Internetauftritt anknüpft. Die Studierenden haben sich mit Zielgruppen, der Konkurrenz und der Marke Förderverein beschäftigt.
Nadine: Vor allem war die Etablierung eines Alleinstellungsmerkmals interessant. Es ist gar nicht so einfach, sich in der heutigen „Fördervereinswelt“ von anderen abzuheben.
Julia: In diesem Zusammenhang lag uns gerade die Analysearbeit am Herzen. Denn jede Art von Kreativität für kommunikative Maßnahmen braucht ein gut durchdachtes Fundament.
IfK- Newsletter: Es wird gesagt, viele Köche verderben den Brei. Wie ist das bei eurer Lehrveranstaltung?
Nadine: In unserem Fall hat die Zusammenarbeit mit den Studierenden viele Früchte getragen. Da waren sehr gute Ideen dabei, die sich im Konzept wieder finden.
Julia: Natürlich gab es auch heiße Debatten. Und das ist gut so. Letztlich gesehen hat die Teamarbeit von Anfang an das Endergebnis beflügelt.
Nadine: Ja es war spannend. Wenn sich Politiker nur so enthusiastisch für eine Sache einsetzen würden, dann wären wir wahrscheinlich alle schon einen Schritt weiter (lacht).
IfK- Newsletter: Was hat euch besonders Spaß gemacht?
Julia: Unsere Kampagnenideen zur Bewerbung des Fördervereins haben viel Spaß gemacht. Da sind wir nicht auf alten Pfaden rumgetrampelt, sondern haben uns erlaubt, kreuz und quer zu denken.
Nadine: Das hat sich wirklich gelohnt. Ein paar Entwürfe setzen wir um. Mir macht vor allem die Teilhabe am gesamten Arbeitsprozess Spaß. Da sieht man etwas Kleines ganz groß werden.
IfK- Newsletter: Was ist das Ziel der BPÜ neben dem Relaunch der Internetseite des Fördervereins des IfK?
Julia: Mittelfristig soll mit der BPÜ ein Weiterentwicklungsprozess angeschoben werden. Schließlich muss die Internetseite zukünftig mit aktuellen Inhalten bestückt werden. Nur so zahlt sich die derzeitige Arbeit wirklich aus.
Nadine: Das ist wohl das Problem aller Webauftritte. Wenn die Inhalte nicht gepflegt werden, nützt die ganze Seite nichts.
Julia: Das zeigt auch unsere Konkurrenzanalyse. Es gibt teilweise Internetseiten von Fördervereinen, die vor zwei Jahren das letzte Mal aktualisiert wurden. Damit lockt man niemanden – weder Studierende noch Mitglieder – hinter dem Ofen vor.
Julia Backhaus
Nadine Müller





