Förderverein IfK - Brücken bauen

Vom Elfenbeinturm in der Wissenschaft wurde schon viel berichtet: Hoch wäre er und ziemlich weit weg von der Praxis.

 

Diesem Denken begegnet das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden seit Oktober 1993 mit einem gemeinnützigen Förderverein, der für den kontinuierlichen Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis sorgt. Gründungsvorbild waren vor allem Fördervereine bereits etablierter kommunikationswissenschaftlicher Institute in Deutschland. Die zweite Wurzel des Vereins liegt im Engagement von Karl Helesic, dem damaligen Verlagsleiter der Sächsischen Zeitung und der Morgenpost. In kürzester Zeit scharte er eine potente Gruppe von Gründungsteilnehmern um sich und legte den Grundstein für den „Brückenbau“ zwischen Theorie und Praxis.


Seitdem berät und unterstützt der Förderverein das Institut für Kommunikationswissenschaft bei seinen zahlreichen Aufgaben. Karl Helesic, der Dresden 1994 verließ, spielte eine entscheidende Rolle nicht nur für den Förderverein, sondern auch für das weitere Wachstum des Instituts. Die Idee des Förderns und Forderns von Studenten der Kommunikationswissenschaft spiegelt sich in vielen verwirklichten Abschlussarbeiten, Veranstaltungen und Publikationen wider. Sie stehen stellvertretend für den Erfolg der Vereinstätigkeit.


Die Mitglieder rekrutieren sich aus Medien, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der Dresdner Öffentlichkeit. Durch den exklusiven Mitgliederkreis und sein finanzielles Engagement sind sowohl ideelle als auch materielle Unterstützungsleistungen möglich. Der Förderverein verfügt bis dato über siebzehn institutionelle und dreißig persönliche Mitglieder. Jürgen Flückschuh (Direktor der Ostsächsischen Sparkasse) hält derzeit das Amt des Vorstandsvorsitzenden inne. Seine Stellvertretung ist Prof. Dr. Wolfgang Donsbach.

 

Julia Backhaus


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